Der Höhepunkt des Biologieunterrichts: Die Meeresbiologische Woche

Für manche der zentrale Punkt des NAWI-Unterrichtes, für alle eine außergewöhnliche Erfahrung: die Meeresbiologische Woche. Auch in diesem Jahr fand sie für die Schülerinnen und Schüler der 8anw in Pula, Kroatien statt. Vom 25. bis 29. September 2017 hatten wir die Möglichkeit, den Maturastoff zum Thema „Meeresbiologie“ hautnah kennenzulernen: Schnorchelnd in der Nordadria.

Auch das Wetter spielte mit: Die ganze Woche über gab es nur strahlenden Sonnenstein und „badewannenwarme“ 21°C Wassertemperatur. Und das Ende September! Den für diese Zeit im Jahr hohen Temperaturen zum Trotz mussten selbst die Härtesten unter uns zum Neoprenanzug greifen.

Der Tag begann mit einem Frühstück, und dann ging es auch schon zur benachbarten Meeresschule: Nach einer kurzen theoretischen Vorbesprechung wurden Badesachen und Neoprenanzüge angezogen. In der Bucht vor der Meeresschule zu tauchen war wunderbar. Doch damit nicht genug: Einen Tag verbrachten wir auf der nahe gelegenen Insel Veruda, wo wir den Workshop zum Thema Lebensraum Felsküste durchführten und einige wichtigen Fischfamilien kennenlernten. Das unbestrittene Highlight der Woche war der Tauchausflug in eine Meeresgrotte. Nicht fehlen durfte auch ein abschließender Wettbewerb, in dem wir zeigten, wie viel wir gelernt hatten.

 

 

 

 

 

 

Abendliche Spaziergänge zu verschiedenen Restaurants rundeten den Tag ab, und der Ausflug in die Stadt Pula gab noch die letzte Gelegenheit, übriggebliebene Kunar loszuwerden.

Ob Seeigel, Zehnfußkrebs oder Ambulacralsystem: Unser Lehrer an der Meeresschule schaffte es auf einzigartige Art und Weise, selbst die – mitunter recht trockenen – theoretischen Einheiten kurzweilig und interessant zu halten. Aber auch wir waren in den Theorieeinheiten gefordert: Das Präsentationen und das eigenständige Mikroskopieren, Identifizieren sowie das Kategorisieren von selbst gefischten Plankton sind nur zwei Beispiele von den außergewöhnlichen Tätigkeiten, die wir in diesem „externen“ Biologieunterricht durchgeführt haben. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns die Herzlichkeit und Ungezwungenheit, mit der uns die Mitglieder der Meeresschule begegnet sind – hierfür und auch für die unterstützende Funktion der Begleitlehrer wollen wir uns bedanken.

Die nächste Biologie-Schularbeit soll nur kommen, wir sind nun bestens darauf vorbereitet worden!

Beitrag (inkl. Fotos): Dominik Apel, 8A

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