„Ein Sack voller Murmeln“ -Kinder auf der Flucht vor dem Holocaust

Am 19.2. 2017 besuchten ein Großteil der Französisch lernenden Kinder und Jugendlichen des GRG3 ein Kino um den Film „Ein Sack voller Murmeln“ ,mithilfe deutscher Untertitel, anzusehen. Hier eine kurze Zusammenfassung des Inhalts:

Als 1941 der 2. Weltkrieg auch in Paris so richtig beginnt ist für die jüdische Familie Joffo die Zeit gekommen zu flüchten. Um weniger aufzufallen entscheiden die Eltern, ihre Kinder, Maurice und Joseph, alleine loszuschicken und selbst nachzureisen. Als Fluchtort dient Nizza, welches nicht von Deutschland besetzt ist.

Nach einer oft lebensgefährlichen Reise stoßen die Brüder schließlich zum Rest der Familie. Die Freude hält jedoch nicht lange, denn schon kurze Zeit später nimmt Hitlers Armee auch die neue Bleibe der Joffos ein.

Nachdem Maurice und Joseph von ihren Eltern in einem Kinderheim untergebracht und versteckt werden, fliehen Vater und Mutter erneut. Die Kinder jedoch müssen ebenso weiterziehen, nachdem sie von deutschen Soldaten geschnappt werden und nur knapp einer Deportation entkommen.

Ein neues Zuhause finden Maurice uns Joseph schließlich in einem kleinen Bergdorf. Letzterer arbeitet für einen Unterstützer des Nationalsozialismus welcher einen Buchladen besitzt. Unter strenger Geheimhaltung ihrer Identität leben die Brüder friedlich, bis schlussendlich die Befreiung von Paris durch die Amerikaner gelingt.

Schnell kehren die Brüder dorthin zurück, wo ihre Mutter sie freudig empfängt. Der Vater der Familie hingegen hatte nach seiner Gefangennnahne einen KZ-Aufenthalt nicht überlebt.

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