Der letzte Beitrag (Teil 2)

Seitdem die „vorletzte“ Kolumne online ist, sind einige Wochen vergangen und einige Geschehnisse sind geschehen. Der folgende Beitrag hätte der letzte sein sollen, was er ja auch teilweise ist, nur hätt’s schon am 28.04. passieren sollen. Denn mit dem 28.04. läuft der Vertrag aus und dann ist’s aus. Bevor alles vorbei ist, muss es noch richtig krachen, also los geht’s.

#2023 ɥɔᴉǝɹʇsɐɹnʇɐɯ

Endlich – der letzte Schultag. Die 8.Klässler:innen dürfen für einen Tag im Schulhaus anstellen, was sie wollen. Ok, das sind Fakenews: Es gibt Spielregeln. Aber das ist eh logisch. Und am Ende muss alles in den Originalzustand zurückgebracht, oder noch schöner. Als Originalzustand ist übrigens der Zustand des Vortags gemeint, nicht der 1909-Zustand; sonst müsste ein Teil des dritten Stocks abgesprengt werden. Aber das ist eh logisch.

Der 28.04.2023 ist gekommen: Um 05:30 brennt das Schulhaus im Licht. Ups… Um 05:30 brennt das Licht im Schulhaus. Keine Sorge, nichts wurde weggesprengt, es ist noch zu früh, um logisch zu denken. Die nicht mehr ganz verschlafenen Nur-noch-ein-Tages-Schüer:innen beginnen mit den Vorbereitungen. Langsam aber doch wird es heller – und die Zeit drängt. Denn alles kann/konnte nur heute vorbereitet werden, denn es ist verboten am Vortag das Schulhaus zu präparieren. Aber das ist eh logisch. Äh nein, ist es nicht. Sogar wenn am Vortag Luftballons in der Klasse aufgeblasen werden, wird man schief angeschaut. Sehr schief. Einfach schief zurückschauen.

Um sieben Uhr oder kurz danach sammeln sich die Absolvent:innen vor dem Gebäude. Es wird begonnen die ersten Schüler:innen und Profs zu bewässern. Damit auch versichert wird, dass die Profs genug Wasser abbekommen, wurde der Nebeneingang von 8.Klässlern gesperrt (Tür war natürlich nicht verbarrikadiert, aus Sicherheitsgründen). Die 8.Klässler:innen haben ihren Spaß, die Erstklässler ebenso, andere nicht ganz so. Klassenstürmungen stehen als nächstes am Programm. Die Profs werden gezwungen für kurze Zeit den Unterricht zu unterbrechen, Schüler:innen werden im Gesicht verschan…önert. In der Pause findet eines der Highlights im Festsaal statt: das Konzert mit der „Last Bell-Feier“. So etwas gab’s noch nie! Niemand konnte sich das entgehen lassen, der Festsaal war Bumm voll. Zum Glück ist nicht wirklich etwas passiert.
Der Schaden hat weniger als tausend ausg‘macht. Aha, also ist doch was Unvorhergesehenes passiert? Ja, zwei Puddings wurden auf die Bühne geschmissen und hätten einen noch größeren Schaden anrichten können. Zudem war das Betreten der Bühne von Unbefugten strengstens untersagt, besserwissende unwissende wurden runterg‘schmissen. In der zweiten Pausen gab’s dann noch einen (spontanen?) Ringkampf im Festsaal. Übrigens: Für das nächste Mal von der Bühne einen halben Meter Abstand halten (das sind 50 cm), falls es ein nächstes Mal geben wird…

Es folgen die lustigen Durchsagen der 8.Klassen. Aufräumen. Grillen. Essen. Aufräumen Lachen. Trinken (nur Alkoholfreies). Genießen.
Wir sind keine Schüler:innen mehr.
Wir sind Kandidat:innen.

2

Teil vorbei

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