Neues aus der Biblio: Der letzte unsichtbare Junge

 

 

 

 

 

 

Evan Kuhlman: „Der letzte unsichtbare Junge“

Comics von J.P. Coovert. Lesealter: ab 11 Jahren

Väter – für kleine 12-Jährige Jungs meist Spielkameraden, die großen Vorbilder, Ansprechpartner und um so viel kindischer und lustiger als so manche Mutter. Zumindest ist das in dem Roman „Der letzte unsichtbare Junge“ von Evan Kuhlmann so.

„Mein Name ist Finn Garrett und das hier ist mein Buch und meine Geschichte. Es ist eine Geschichte darüber, etwas zu verlieren. Nein, es ist die Geschichte einer schlagartigen Veränderung. Anders gesagt, es ist die offizielle Autobiografie des letzten unsichtbaren Jungen. Also meine.“

Mit diesen Worten beginnt die Geschichte des kleinen Findlay Abner Garrett, der von einem auf den anderen Tag plötzlich in der großen Welt ohne seinen Vater auskommen muss. Noch dazu muss er sich mit nervigen Müttern und kleinen Brüdern herumschlagen. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, verblasst er auch allmählich. Von Tag zu Tag ein kleines Stückchen mehr. Er wird unsichtbar… Alle fragen sich, was mit ihm los ist, doch ihm helfen? Das können sie nicht…

Seine Überlegungen und die vielen Erinnerungen an besondere gemeinsame Erlebnisse sammelt er wie in einem Tagebuch, manches davon in Form von Cartoons. – Bis zu dem „schrecklichen Tag, der alles veränderte“.

285 Seiten zum Weinen, zum Lachen und zum Weiterleben. Ich empfehle euch diesen Roman von ganzem Herzen, da er nicht einfach nur eine öde Geschichte ist. Nein! Es ist ein Roman, der gleichzeitig lustig und doch traurig sein kann und die Leser immer wieder aufs Neue zum Nachdenken anregt.

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