Herbstferien – Pro/Kontra

Die neunwöchigen Sommerferien haben noch nicht einmal begonnen und wieder startet die allgemeine Diskussion: Wäre es nicht besser, diese Ferien zu verkürzen und dafür eine Woche Herbstferien einzuführen?

Pro

In den neun Wochen Sommerferien ist es für Eltern teilweise schwierig, sich hier ohne Hilfe von Großeltern um ihre schulpflichtigen Kinder zu kümmern. So entsteht sehr oft ein Betreuungsproblem und es kann auch sein, dass sich die Schüler in dieser langen Zeitperiode langweilen. Zusätzlich gibt es Studien, welche aufzeigen, dass die Lernkurve nach neun Wochen ohne tagtägliches Üben und Lernen stark absinkt und es so auch wieder länger dauert, hier in den Lernrhythmus zu kommen.

Ein zusätzliches wichtiges Faktum ist auch, dass es in der Zeit von September bis Dezember geballt viele Tests und Schularbeiten gibt und damit auch ein großer Druck auf den Schultern der Schüler lastet. – Hier würde eine durchgehende Woche Ferien sicherlich etwas dazu beitragen, dass sich die Schüler etwas entspannen können und es zumindest für einen Elternteil möglich ist, in dieser Woche mit ihrem schulpflichtigen Kind etwas zu unternehmen.

von Anna Buchberger

Kontra

Es ist eines der meist diskutierten Themen im Schulsystem: die Herbstferien. Immer kommt aus dem Bildungsministerium der Vorschlag die Sommerferien zu verkürzen und dafür längere Herbstferien zu machen. Doch ist das wirklich so schlau?

Ich merke es selber, dass durch die Herbstferien die Lernphase des gerade begonnenen Schuljahres unterbrochen wird. Zusätzlich sind ein oder vielleicht künftig sogar zwei doch sehr bedeutende Schularbeits- und Testwochen somit weg und das führt zu mehr Lernstress rund um Weihnachten. Oftmals wird als Pro-Argument für die Kürzung der Herbstferien angeführt, dass Eltern keine neun Wochen überbrücken könnten. Das wäre dann wohl im Herbst nicht anders – bis auf den Umstand, dass die Kinder dann nur zuhause sitzen können, statt draußen zu spielen. Vielleicht sollte das Bildungsministerium sich einmal um wichtigere Dinge kümmern.

von Niklas Varga

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