Fitness statt Gemeinschaftssport

Sport ist Mord. Dennoch muss Bewegung sein. Aber heute macht kaum noch jemand Sport, stattdessen gehen alle in das teure Fitnessstudio. Warum? Das ist die Frage, die wir uns stellen.

Statt etwa in Volleyball- oder Fußballvereinen treiben sich die Jugendlichen heutzutage in den Fitnesscentren herum. Obwohl es mehr kostet, hält sich der Trend hartnäckig. Aber wie kam es überhaupt zu diesem Trend?

Über Social Media. – Man sieht schlanke Models, die Videos oder Bilder über ihr Workout posten, etwa mit dem Hastag #fitness.  Jugendlichen ist anscheinend das gute Aussehen wichtiger als der Spaß und das Gemeinschaftsgefühl bei üblichen Sportarten. Durch die Medien wird das Selbstbild stark beeinflusst und man wird belehrt, dass man dem Idealbild der Gesellschaft entsprechen müsse. Ständig läuft Fitnesswerbung mit Personen mit Vorher- und Nachher-Bildern … mit durchaus deutlichen körperlichen Veränderungen.

Mittlerweile hat man selbst oder der halbe Freundeskreis einen teuren Vertrag in einem Fitnessstudio. Aber wieso so viel Geld ausgeben, wenn es auch gratis an der frischen Luft geht?

 

Die Wiener Stadtregierung stellt Fitnessgeräte in verschiedenen Bereichen Wiens zu Verfügung. Das ermöglicht uns, draußen einen kurzen Stopp einzulegen und sich kurzweilig an den Geräten zu bedienen.  Im dritten Bezirk wäre das in der Rochusgasse. Versucht es doch auch einmal. Und: Wer weiß, wer sich dann noch hinzugesellt…  

 

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