Südkorea – das Land des Bildungsfiebers und des Klonens

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Südkorea und Nordkorea, früher ein gemeinsames Land, liegen auf der Koreanischen Halbinsel. Das Land hat ca. 51 Millionen Einwohner und ist umgeben vom Gelben, Ostchinesischen und Japanischen Meer. Staatsoberhaupt ist Präsident Moon Jae–in. Die Hauptstadt ist Seoul. 

Zu den bekanntesten Städten Südkoreas zählt nicht nur Seoul, sondern auch die Hafenstadt Busan, der bedeutendste Handelsstützpunkt Südkoreas. Er soll das schnellste Internet und eines der besten Gesundheitssysteme der ganzen Welt besitzen. Außerdem ist es für seine Tempel und Strände bekannt. In Gyeongju, einer Stadt 76 km nördlich von Busan, liegt der Bulguksa–Tempel, ein UNESCO–Weltkulturerbe. Auch der Haedong–Tempel ist bekannt mit seinen vielen Statuen und Figuren. Als beliebtester Strand in Südkorea gilt außerdem der Haeundae-Strand in Busan. Doch auch Seoul hat so einiges an Tempeln zu bieten; so reihen sich hier hochmoderne Wolkenkratzer an traditionelle Gebäude wie den Changdeokgung–Palast, ebenso UNESCO–Weltkulturerbe. Auch an Märkten hat Seoul einiges zu bieten wie den Namdaemun-Markt, der größte traditionelle Markt in ganz Korea und der beliebteste in Seoul. 

Das Leben in Südkorea heute

Südkoreas Gesellschaft gilt als materialistische und invidualistische, die vom Leistungsdenken regiert wird. So herrscht heutzutage eine strenge Arbeitskultur und absolute Disziplin. Nicht ohne Grund sind Firmen wie Samsung, LG und Hyundai in Südkorea ansässig, welches als Wirtschaftswunderland gilt. Der Arbeitseifer wurde in den 1960er Jahren, um das Land nach dem Krieg wiederaufzubauen, verordnet und so kommt es, dass heute großteils 52 Stunden pro Woche im Büro gearbeitet wird. So überrascht es auch nicht, dass südkoreanische Schüler im Vergleich zu anderen Ländern an der Spitze liegen und bereits 15 Stunden pro Tag lernen. Der Großteil der Jugendlichen hat ein Ziel: nämlich ganz nach oben zu kommen. Demgemäß sieht der Alltag eines 16-Jährigen so aus: Um 7 Uhr wird aufgestanden und in die Schule gegangen, welche um 16 Uhr zu Ende ist. Danach wird 5 Stunden in einer Privatschule, welche von 90% aller SchülerInnen besucht wird, weitergelernt. Unterrichtsschluss: 22 Uhr. Erledigen der Hausübungen bis 1 bzw. 2 Uhr morgens.

Es gibt jedoch auch Gemeinsamkeiten, die manche von uns mit den Südkoreanern teilen – so etwa der christliche Glaube und der Musikgeschmack K–Pop. Rund ein Drittel der etwa 50 Millionen Einwohner Südkoreas sind heute christlich, doch sind die Kirchen dort unabhängig und finanzieren sich selbst. So herrscht schon fast eine beharrliche Evangelisierung.  

Musik verbindet, was auch für K–Pop (Koreanischer Pop), welcher vor allem von jungen Leuten weit über die Landesgrenzen Koreas hinaus gehört wird, gilt. Dieser entstand ca. in den 1950er Jahren, als nach der japanischen Herrschaft Teile der westlichen Musik (Rap,…) mit koreanischer Musik vermischt wurde und spätestens mit dem Lied „Gangnam Style“ von Psy weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt hatte.  

Südkorea ist eine Reise wert. Man lernt nicht nur viel über die Kultur und sieht nicht nur die großen Gegensätze in den Städten, wo kulturelle Gebäude und Hochhäuser aufeinander treffen, sondern kann auch noch ausgezeichnetes asiatisches Essen genießen.

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Busan
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Statuen im Haedong Tempel
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Hauende Strand
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Präsident Moon Jan-in

Von Lara Woborsky mit Hilfe von Nakyung Kim

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